Materialeffizienz

Ziel ist es mit geringstem Rohmaterialeinsatz möglichst viele Fertigprodukte zu erzeugen.
Dies nicht nur im Hinblick auf eine direkte Kosteneinsparung durch den geringeren
Rohstoffverbrauch, sondern auch durch die im Rohstoff enthaltene Energie sowie der Arbeit, Energie und gebundene Fertigungskapazitäten, die während des nachfolgenden Fertigungsprozesses zusätzlich aufgewendet werden müssen.


Beispiele:
- Dimension der Rohware (Schnittholz) kleinstmöglich wählen
- Ware, die qualitätsmäßig nicht verwendet werden kann, möglichst frühzeitig, idealweise
     bereits bei der Anlieferung ausschleusen.
- Untermaßige Ware aussortieren und einen getrennten Arbeitsgang unterziehen und nicht z.B.
     die Spanabnahme bei der Hobelung generell erhöhen.
- Schonende Holztrocknung, dadurch weniger Verdrehungen und das Holz kann schwächer
     gewählt werden.
- etc.
Sicher denken Sie, dass die aufgeführten Punkte selbstverständlich sind und, dass Sie sie schon in der täglichen Praxis anwenden.

Betrachten Sie Ihren Betrieb einmal kritisch. Sie werden sehen, dass Sie nicht alle Punkte optimal ausnutzen und noch verbesserungsfähig sind.
Denken Sie auch daran, dass man unausweichlich eine gewisse Betriebsblindheit entwickelt, und viele Punkte zwar in der Theorie weiß, aber in der Praxis einfach nicht wahrnimmt bzw. umsetzt.


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